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OBEDIENCE PRÜFUNGSORDNUNG

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Vorschau auf die
Obedience Klasse Beginner


Diese neue  Prüfungsordnung tritt am 01.01.2013 in Deutschland in Kraft.


Die neuen Einzelübungen in der OB Klasse Beginner ab 2013


Klasse BEGINNER
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Übung   Koeffizient Punkte
1. Verhalten gegenüber anderen Hunden 4  40
2. Stehen und Betasten 3 30
3. 2 min Liegen   3  30
4. Leinenführigkeit   3  30
5. Sitz aus der Bewegung2    20
6. In ein Quadradrat schicken3  30
7. Abrufen 2 20
8. Apportieren    3  30
9. Distanzkontrolle3 30
10. Gesamteindruck     2  20
Koeffizient:/Maximum:  28  280

Klasse Beginner
Vorzüglich 224 - 280 Punkte 80%
Sehr gut 196 - bis 223,5 Punkte 70%
Gut 140 - bis 195,5 Punkte 50%

Nachfolgend die Einzelübungen und ihre Durchführungsbestimmungen:



:neu:

Die hier abgetippten Obedience-Übungen müssen nicht identisch sein mit der offiziellen Prüfungsordnung des VDH, die dort herunterzuladen ist. Daher übernehme ich auch keine Gewähr für die Richtigkeit der Texte.

Obedience - Prüfungsordnung


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Anweisungen für die Vorführung und Bewertung der Übungen in der Klasse Beginner

Beschreibung der Übungen und Leistungsklassen im Obedience –

FCI Klasse Beginner


Gültig ab 01. Januar 2013



Übung 1

Verhalten gegenüber anderen Hunden


Kommando:           „Fuß“

Ausführung:

Die Teams stehen in einem Abstand von 3 Metern nebeneinander in einer Reihe. Die angeleinten Hunde sitzen neben den Hundeführern in Grundstellung. Die Teams umrunden nacheinander die anderen Teilnehmer gegen den Uhrzeigersinn. Dabei beginnt das Team, das ganz links in der Reihe steht. Der Abstand zwischen dem absolvierenden Team und den anderen Teilnehmern sollte 1 Meter betragen, um die volle Punktzahl zu erhalten.
Das Angehen wird vom Steward angesagt; der HF führt die notwendigen Linkswinkel selbstständig aus.

Anmerkung:

Eine Gruppe besteht aus mindestens drei und maximal aus sieben Teams. Das Verhalten der Hunde muss normal freundlich oder gleichgültig sein, keinesfalls feindlich oder störend. Hunde, die anderen Hunden gegenüber auffällig werden, werden disqualifiziert und von der weiteren Teilnahme ausgeschlossen.

Koeffizient 4
Maximale Punktzahl: 40


Übung 2

Stehen und Betasten

Kommandos:          „Steh“, „Sitz“, „Fuß“

Ausführung:

Die Teams stehen in einem Abstand von 3 Metern nebeneinander in einer Reihe. Jeweils ein Team tritt einige Meter aus der Gruppe heraus und nimmt dort erneut die Grundstellung ein. Auf Anweisung stellt sich der Hundeführer vor seinen Hund und gibt ihm die Anweisung zum Stehen. Der Hundeführer darf dabei sowohl ein Hörzeichen als auch ein Handsignal verwenden, doch diese dürfen nur kurz sein und müssen gleichzeitig gegeben werden.
  Der Hund muss sich nun im Stand von allen Seiten vom Steward betasten lassen. Dies alles muss der Hund ruhig zulassen, ohne sich zu winden oder auszuweichen. Eine einfache, geringe Fortbewegung wird nicht angerechnet. Der HF stellt sich danach wieder neben seinen Hund und gibt ihm ein Hörzeichen zur Grundstellung.  Das Team kehrt danach in die Gruppe zurück.
  Alle Phasen dieser Übung werden vom Steward angesagt. Die Übung beginnt, wenn das Team aus der Gruppe heraustritt und endet wenn das Team die Grundstellung in der Gruppe eingenommen hat.

Anmerkung:

Eine Gruppe besteht aus mindestens drei und maximal aus sieben Teams. Es liegt im Ermessen des HF, den Hund vor dieser Übung abzuleinen. Wird der Hund an der Leine geführt, muss diese durchhängen. Während des Betastens darf der HF dem Hund beruhigend zureden - dabei darf es sich nicht um Hörzeichen handeln.
  Das Verhalten der wartenden Teams in der Gruppe muss ruhig sein. Die Hunde müssen in der Grundstellung bleiben. Zusatzkommandos dürfen nicht gegeben werden. Das Verhalten in der Gruppe sowie auf dem Weg aus der Gruppe heraus und wieder zurück fließt nicht in die Bewertung dieser Übung ein, sondern wird beim Gesamteindruck (Übung 10) berücksichtigt.


Koeffizient: 3
Maximale Punktzahl: 30



Übung 3:

2 Minuten Liegen mit Sichtkontakt

Kommandos:          „Platz“, „Bleib“, „Sitz“

Ausführung:

Die Teams stehen in einem Abstand von 3 Metern nebeneinander in einer Reihe. Die Hunde werden abgeleint und sitzen neben den Hundeführern in Grundstellung. Das Ablegen der Hunde aus der Grundstellung erfolgt nacheinander. Der Steward gibt die Anweisung, wann das Kommando gegeben werden soll. Auf Anweisung verlassen die Hundeführer ihre Hunde, gehen 20 Meter und drehen sich zu den Hunden um. Die Hundeführer stehen 2 Minuten lang in natürlicher Haltung in Sicht der Hunde. Auf Anweisung gehen die Hundeführer zurück zu ihren Hunden. Die Hundeführer werden dann nacheinander dazu aufgefordert, das Kommando zur Grundstellung zu geben.

Anmerkung:

Eine Gruppe besteht aus mindestens drei und maximal aus sieben Teams. Die Anweisung zur Ablage soll von links nach rechts erfolgen und das Aufsitzen von rechts nach links, so dass der erste Hund, der sich abgelegt hat, als letztes wieder in die Sitzposition geht.
  Die Hundeführer sollten daran erinnert werden, ihre Kommandos nicht zu laut zu geben. Dies könnte die anderen Hunde beeinflussen und wird stark bestraft.


Koeffizient: 3
Maximale Punktzahl: 30



Übung 4:

Leinenführigkeit

Kommandos:          „Fuß“

Ausführung:

Der Hund muss - an der linken Seite unmittelbar neben dem HF geführt - in gutem Tempo und aufmerksam an loser Leine folgen. Die Schulter des Hundes muss auf Kniehöhe sein. Der HF darf in keiner Weise bei seinen Bewegungen behindert werden.

Es werden folgende Anweisungen gegeben:

A. Vorwärts D. Kehrtwendung
B. Rechts E. Laufschritt
C. Links F. Halt

Bei B. und C. muss die Richtungsänderung mit einem Winkel von 90 Grad ausgeführt werden. Bei D. kann nach Wahl des HF eine Links- oder Rechtskehrtwendung gezeigt werden. Im Laufschritt sollten keine Winkel und Wendungen gezeigt werden. Wenn der Hundeführer anhält, muss der Hund selbständig die Grundstellung einnehmen. Bei jedem Angehen und Tempowechsel darf ein Hörzeichen gegeben werden.

Anmerkung:

Die Leine wird in der linken Hand getragen und muss durchhängen. Die Arme sollen normal bewegt werden. Der linke Arm darf hierbei leicht gebogen sein, jedoch nicht in der direkten Nähe, vor oder fest gegen den Körper gehalten werden.

Koeffizient:  3
Maximale Punktzahl: 30



Übung 5:

Sitz aus der Bewegung

Kommandos:          „Fuß“, „Sitz“

Ausführung:

Der HF geht mit seinem Hund in einer geraden Linie in normaler Gangart los. Nach ungefähr 10 Metern gibt der Hundeführer, ohne seine Gangart zu verändern, das Kommando zum Sitzen. Der Hund muss das Kommando unverzüglich ausführen. Der HF geht ca. 10 Meter weiter bis zu einer vorgegebenen Stelle, die z. B. mit einer Markierung oder einem Pylon gekennzeichnet ist, führt dort auf Anweisung eine Kehrtwendung aus, geht zu seinem Hund zurück und nimmt die Grundstellung ein. Alle Phasen der Übung werden auf Anweisung des Stewards ausgeführt.

Koeffizient:  2
Maximale Punktzahl: 20



Übung 6:

Voraussenden in ein Quadrat

Kommandos:          „Box“, („Steh“,) „Platz“, „Sitz“

Ausführung:

Der Hund wird in ein ungefähr 10 Meter vom Startpunkt entferntes, 3 Meter x 3 Meter großes Quadrat geschickt (gemessen bis zum Mittelpunkt des Quadrats). Wenn der Hund das Quadrat erreicht hat, gibt der HF ihm den Befehl zum Hinlegen. Ein „Steh“-Kommando darf vor dem „Platz“-Kommando gegeben werden. In diesem Fall muss der Hund die Position Steh deutlich einnehmen. Wenn der Hund liegt, stellt sich der Hundeführer neben seinen Hund und bringt ihn in die Grundstellung.
  Alle Phasen der Übung außer dem Steh- und/oder Platzkommando werden auf Anweisung des Stewards ausgeführt.

Anmerkung:

Das Quadrat sollte nicht näher als 3 – 5 Meter zur Ringbegrenzung platziert sein. Pylonen markieren die Ecken des Quadrats. Sichtbare Linien (z. B. Band, Kreidemarkierungen) müssen die Außenlinien der Pylonen verbinden. Sichtzeichen sind nicht erlaubt.

Koeffizient:  3
Maximal Punktzahl: 30



Übung 7:

Abrufen

Kommandos:          „Platz“, „Hier“, („Fuß“)

Ausführung:

Die Übung beginnt in der Mitte des Quadrates aus Übung 6. Der Hund wird auf Anweisung in die Position „Platz“ gebracht und der HF entfernt sich 20 – 25 Meter zu einem markierten Punkt. Hier stellt sich der HF mit Blick zum Hund auf. Auf Anweisung ruft der HF den Hund zu sich. Der Hund muss das Hörzeichen ohne zu zögern umsetzen und in einem schnellen Tempo in gerader Linie kommen.

Koeffizient: 2
Maximal Punktzahl: 20



Übung 8:

Apport auf ebener Erde

Kommandos:          „Bring“, „Aus“, („Fuß“)

Ausführung:

Der HF verlässt den Hund und geht zu einem vorgegebenen Punkt in einer Entfernung von ungefähr 5 Metern zum Hund. Auf dieser Strecke legt der HF das Apportel an einem beliebigen Punkt ab. Der HF dreht sich selbständig zu seinem Hund um. Auf Anweisung gibt er seinem Hund das Hörzeichen zum Apportieren. Der Hund muss auf direktem Weg das Apportel aufnehmen und zum HF kommen. Der Hund muss das Apportel festhalten, bis der HF, auf Anweisung, das Hörzeichen zum Loslassen gibt.

Anmerkung:

Es steht dem HF frei, ein Holzapportel (maximal 450g) oder ein Metallapportel (maximal 200g) zu benutzen. Der HF verwendet für diese Übung ein von ihm mitgebrachtes Apportel.

Koeffizient: 3
Maximale Punktzahl: 30



Übung 9:

Kontrolle auf Distanz

Kommandos:          „Platz“, „Sitz“, „Platz“

Ausführung:

Auf Anweisung des Stewards gibt der HF das Kommando zum Hinlegen. Der HF verlässt den Hund und geht zu einem vorgegebenen Punkt in einer Entfernung von ungefähr 5 Metern zum Hund. Der Hund muss seine Position 2 Mal verändern (Sitz/Platz) und dabei an seinem ursprünglichen Platz bleiben. Der Steward zeigt dem HF die Positionswechsel an, indem er beschriftete Tafeln, Zeichnungen oder ein elektrisches Anzeigegerät verwendet. Der Hundeführer darf sowohl Hörzeichen als auch Handsignale verwenden, doch diese dürfen nur kurz sein und müssen gleichzeitig gegeben werden. Nach dem letzten Kommando für das Hinlegen kehrt der Hundeführer auf Anweisung zu seinem Hund zurück und bringt ihn in die Grundstellung.

Anmerkung:

Eine Begrenzung wird hinter dem Hund in Form einer farbigen Markierung oder imaginären Linie zwischen zwei Markierungen gezogen.
  Der Steward ändert die Anzeigen ungefähr alle 3 Sekunden unabhängig von den Aktionen des Hundeführers und des Hundes. Daher darf der Steward den Hund nicht sehen, wenn er die Anweisungen anzeigt. Er sollte sich in einem Abstand von 3 – 5 m hinter dem Hund befinden.


Koeffizient: 3
Maximale Punktzahl: 30



Übung 10:

Gesamteindruck

Anweisungen:

Bei der Bewertung des Gesamteindrucks sind die Bereitschaft des Hundes ausschlaggebend, zu arbeiten und den Kommandos Folge zu leisten. Die Genauigkeit und Präzision sind wichtig, ebenso der natürliche Bewegungsablauf von Hundeführer und Hund. Um eine hohe Bewertung zu bekommen, müssen Hundeführer und Hund gut als Team zusammenarbeiten, müssen beidseitige Freude an der gemeinsamen Arbeit und einen guten Sportsgeist zeigen. Die Aktivitäten während und zwischen den Übungen fließen in die Bewertung des Gesamteindrucks ein.
  Wenn der Hund den Ring verlässt oder sich im Ring löst, können keine Punkte für den Gesamteindruck vergeben werden. Wenn der Hund außer Kontrolle gerät und den Hundeführer während oder zwischen den Übungen verlässt (auch nur ein Mal), aber im Ring bleibt, dürfen nicht mehr als 5 Punkte vergeben werden.            

Koeffizient: 2
Maximale Punktzahl: 20

  
Bestanden wird die Beginner-Klasse ab 140 Punkten.

Ab 224 Punkte darf in Obedience 1 gestartet werden.



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Die hier abgetippten Obedience-Übungen müssen nicht identisch sein mit der offiziellen Prüfungsordnung des VDH, die dort herunterzuladen ist. Daher übernehme ich auch keine Gewähr für die Richtigkeit der Texte.




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