HUNDESPORT bei Sarahsahni.de
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Gebrauchshundesport - "Vielseitigkeitssport für Gebrauchshunde" "SchH" "GHV"
(Schutzhundsport)


»Schutzhundsport« als ältester Zweig der Hundeausbildung wird den Hundefreunden von allen hundesporttreibenden Verbänden angeboten. Hier eröffnet sich ein weites Betätigungsfeld. In den Disziplinen Fährtenarbeit, Unterordnung und Schutzdienst wird die Vielseitigkeit des Hundes gefordert und gefördert.

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Die Ausbildung eines Hundes in diesen Disziplinen erfordert kynologischen Sachverstand, Geduld, Einfühlungsvermögen, Verantwortung und nicht zuletzt Selbstdiziplin des Hundeführers.

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Neben der Fährtenarbeit und den Gehor-samsübungen hat der Hund in der Abteilung C einen sogenannten Scheintäter hinter einem künstlichen Versteck zu finden und zu verbellen.

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Freude an der Arbeit und Exaktheit bei der Ausführung der Übungseinheiten sind Qualitätsmerkmale einer guten, mit Sachverstand durchgeführten Ausbildung eines Sportgebrauchshundes in der Disziplin VPG.

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In jeder der drei Sparten Fährtenarbeit, Unterordnung und Schutzdienst muss der Hund zum Bestehen der Prüfung eine geforderte Mindestpunktzahl erreichen. Außerdem gibt es drei verschiedene Prüfungsstufen: VPG I, II und III, wobei die Anforderungen stetig gesteigert werden.

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Besonders geeignet für diese Ausbildung sind Hunde der sogenannten Gebrauchshunderassen:

Deutscher Schäferhund, Boxer, Rottweiler, Riesenschnauzer, Dobermann, Airedaleterrier, Hovawart, Bouvier des Flandres und Malinois

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Natürlich sind auch Mischlinge und Hunde anderer Rassen im Einzelfall für diese Ausbildung geeignet, sofern sie über die nötige Physis verfügen.


Die drei Sparten des VPG-Sports:

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Fährtenarbeit (Abt. A)

Unterordnung (Abt. B)

Triebarbeit (Abt. C)
(»Schutzdienst«)

  
Die Fährtenarbeit ist Bestandteil der Vielseitigkeitsprüfung. Auf einer von Menschen gelegten »Spur« werden Gegenstände vom Fährtenleger gelegt, die später vom suchenden Hund aufgefunden und angezeigt werden sollen. Entsprechend der verschiedenen Prüfungsstufen steigen die Anforderungen an Hund und Hundeführer. Wird bei der Stufe I die Fährte noch vom Hundeführer selbst gelegt, muss das Team später die vom Fährtenleger getretene Fährte ausarbeiten und die »verlorenen« Gegenstände auffinden.
   Dabei wird die Zeitspanne zwischen Legen und Absuchen immer größer, die Längen der Fährten und auch die Fährtenformen ändern sich.

Bereits im Welpenalter besteht die Möglichkeit, mit der Fährtenausbildung zu beginnen. Einer Spur mit der Nase zu folgen, ist dem Hund angeboren. Für uns nur mit schwachem Nasensinn ausgestatteten Menschen- ist es jedes Mal ein kleines Wunder, wie das Nasentier Hund einer Spur folgt, ohne sie zu sehen.

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Zertretene Gräser, Kleinstlebewesen, die verletzte Ackerkrume, alle die für uns nicht wahrnehmbaren Gerüche, leiten den Hund und lassen ihn schnell zu seinem Triebziel gelangen.
Der Gehorsam bildet die Grundlage für das harmonische Zusammenwirken von Hundesportler und Hund.

Beim gemeinsamen Training wird das gegenseitige Verstehen von Mensch und Hund gefördert und gefestigt. Unter Anleitung von erfahrenen Ausbildern und unter Beachtung der Lerntheorien erlernt der Hund Übungen wie »korrekt an der Leine gehen«, Sitz und Platz, aber auch das Apportieren von Gegenständen sowie das Überwinden von Hindernissen.

Bei der Vielseitigkeitsprüfung wird in der Abteilung B die Durchführung jeder Einzelübungen vom Leistungsrichter bewertet.Die unterschiedlichen Prüfungsstufen bauen aufeinander auf und enthalten neben den Übungen
Leinenführigkeit, Freifolge, Sitz, Platz und Steh das Apportieren auf ebener Erde und nach dem Überwinden der Hindernisse.



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Neben dem Einsatz bei der Jagd diente der Hund seit seiner Haustierwerdung dem Menschen als Beschützer seiner Person und seines Eigentums. In der heutigen Gesellschaft dient der Hund vorwiegend noch bei diensthundhaltenden Behörden als Schutzhund.

Bei der Ausbildung zum Sportgebrauchshund wird mit weitgehend aggressionslosen Methoden das natürliche Kampf- und Raufverhalten des Hundes kanalisiert.

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Die Leistungsfähigkeit eines gut veranlagten Hundes wird durch sachgerechte Ausbildung unter guter Zusammenarbeit zwischen Hundeführer, Ausbilder und Schutzdiensthelfer gefördert. Ausbilder und Schutzdiensthelfer werden in wiederkehrenden Schulungen intensiv für ihre verantwortungsvolle Tätigkeit vorbereitet.

Trieb, Selbstsicherheit und Belastbarkeit (TSB) sind neben absoluter Führigkeit wesentliche Bestandteile bei der Prüfung des Gehorsams unter Belastung.

In der Vielseitigkeitsprüfung »Abteilung C« (Schutzdienst) sucht der Hund auf Weisung seines Hundesführers das Trainingsgelände nach einem Scheintäter ab und stellt ihn dann. Verschiedene Scheinangriffe wie z.B. »Überfall auf den Hund«, »Verhinderung eines Fluchtversuches des Helfers«, »Angriff auf den Hund aus der Bewegung« geben dem Hund Gelegenheit, sein Können zu zeigen.


Bevor ein Hund erstmalig eine Vielseitigkeitsprüfung ablegen darf, muss er die Ausbildung zum verkehrssicheren Begleithund durchlaufen und in einer Prüfung bestanden haben.:

Begleithundprüfung mit Verhaltenstest und Sachkundeprüfung



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