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Möhrensuppe

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Nicht nur für Hunde!
Auch für uns Menschen ist die Morosche Karottensuppe sehr gesund! Und lecker!

... simpel... lecker... gesund!


Die Morosche Karottensuppe

Der Geheimtipp bei Durchfallerkrankungen!


Rezept für die Morosche Karottensuppe:
  • 500 g geschälte Karotten
  • in einem Liter Wasser eine Stunde kochen,
  • durch ein Sieb drücken oder im Mixer pürieren.
  • Die Gesamtmenge auf einen Liter Wasser auffüllen.
  • Drei Gramm Kochsalz ( ein knapp gestrichener Teelöffel) hinzufügen.

Fertig!


MEIN TIPP!
:sonne:
Wir haben nur gute Erfahrungen mit dieser simplen und doch gesundheitsfördernden Möhrensuppe gemacht. Unsere Sarah hatte im Alter durchaus das eine oder andere Mal Verdauungsprobleme. Eine ordentliche Kelle Möhrensuppe unter das Futter gemischt, hat das Problemchen dann ganz schnell wieder behoben.

Gerade wenn die Hunde einen "sensiblen" Magen bzw. Darm haben, kann die regelmäßige Gabe der Möhrensuppe nicht schaden.
Wir haben immer eine Literflasche Möhrenpampe verzehrfertig im Kühlschrank stehen. Und so kommt auch unser gemüsemeidender Mudi zu seiner täglichen Portion Gemüse  :) .

Einfach mal ausprobieren! Möhren hat eigentlich jeder zuhause. Wichtig ist einfach, dass die Möhren länger als eine Stunde kochen, erst dann entwickelt sich die antibiotische Wirkung.
:sonne:


Wissenschaftliche Erkenntnisse:
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Karotten können Antibiotika ersetzen

von Wolfgang Kappler

Erlanger und Wiener Forscher haben jetzt herausgefunden, warum bestimmte Inhaltsstoffe von Karotten, Äpfel, Heidel- und Preiselbeeren Durchfälle bereits nach 2 Tagen zum Abklingen bringen und warum sie vielen Antibiotika überlegen sind und diese teilweise ersetzen können.
  Noch vor hundert Jahren starben etwa in Münchner Kinderheimen rund 95 Prozent der an Durchfall erkrankten Kinder. Die tragische Situation besserte sich schlagartig mit der Einführung einer speziellen Karottensuppe, mit der der Ordinarius der Heidelberger Kinderklinik Professor Ernst Moro 1908 gute Erfolge bei der Bekämpfung der Diarrhoe erzielte. Das Wirkprinzip indes blieb verborgen. Erst jetzt haben der Leiter der Erlanger Universitätskinderklinik, Professor Josef Peter Guggenbichler und der Wiener Pharmakologe Professor Johann Jurenitsch diesen Mechanismus entschlüsselt.
  Durchfall entsteht, wenn Bakterien oder Viren (etwa Coli-Bakterien, Salmonellen oder Rotaviren) den Darm besiedeln und bestimmte Giftstoffe freisetzen. Voraussetzung ist, dass sich der Erreger zuvor an das Organ anheftet. Da Antibiotika starke Nebenwirkungen auf die gesunden Keime haben, besannen sich die Wissenschaftler auf die altbewährten Hausmittel Apfel, Karotte, Heidel- und Preiselbeere. Aus über 100 Inhaltsstoffen fanden sie letztlich das wirksamste Kohlenhydrat.
  Es sind die sogenannten Oligogalakturonsäuren, die den von den Bakterien angesteuerten GAL-1-4-Gal-Rezeptor besetzen können. Diese Säuren können bereits in Konzentrationen von lediglich 0.005 Prozent Bakterien in ihrer Haftung vollständig blockieren. Da der Wirkstoff Nahrungsmittelcharakter hat, sei er chemisch-synthetischen Verbindungen überlegen. "In der Nutztierhaltung werden viele Antibiotika eingesetzt, beispielsweise, um Massendurchfälle zu vermeiden. Bei Schweinen konnten wir zeigen, dass unser Kohlenhydrat die Durchfallrate auf 12 Prozent senkte, und damit den Antibiotika deutlich überlegen war," meldet Guggenbichler erst Erfolge. In Karotten wird das wirksame Molekül erst durch (längeres) Kochen freigesetzt.




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